1.2.14

Offene Werkstatt (1): Hörbuch-Konzeption in Arbeit!

Thea von Harbou-"hörGESCHICHTE" in der Konzeption. Ausgangspunkt: Verhör nach 1945 vor dem britischen Militärgericht. Es kommen in der Rückschau auf ihr Leben u.a. zu Wort: Lotte H. Eisner (Filmhistorikerin), Hans Feld (Filmjournalist), Aurikel Hannighofer (Tochter von Norbert Jacques), Felix Lützkendorf (Drehbuchautor), Elfriede Nagel (Sekretärin), Michaela Sarma (Sekretärin), Vinayak Tendulkar (Verwandter) und Conrad von Molo (u.a. Cutter). Angedachte Länge des Hörbuchs: ca. 60 Minuten!

7.5.12

METROPOLIS: Kaninchen in Sicht!

Dieses Buch ist kein Gegenwartsbild.
Dieses Buch ist kein Zukunftsbild.
Dieses Buch spielt nirgendwo.
Dieses Buch dient keiner Tendenz, keiner
Klasse, keiner Partei.
Dieses Buch ist ein Geschehen, das sich
um eine Erkenntnis rankt:
Mittler zwischen Hirn und Händen
muß die Volksgemeinschaft sein.
                                     Thea von Harbou



Leser/in,

wenn Du wissen willst, was es mit diesem geheimnisvollen Motto auf sich hat, dann folge dem weißen Kaninchen!

http://www.rabbiteye.de/2012/4/kagelmann_metropolis.pdf

Herzlich,

Deine Alice K.

23.9.11

Bei Emil Jannings am Wolfgangsee ...

… fanden u.a. die Vorbesprechungen und Manuskriptarbeiten für den Film DER ALTE UND DER JUNGE KÖNIG (1935) statt, Regie: Hans Steinhoff, Buch: Thea von Harbou und Rolf Lauckner. Der Schauspieler Emil Jannings besaß seit 1929 am Wolfgangsee (Österreich) eine feudale Villa. An diese Zeit bei Jannings (und an Thea von Harbou) erinnert sich Hilde Guttmann, zu dieser Zeit Sekretärin von Thea von Harbou:

Hilde Guttmann: bei Emil Jannings

Hilde Guttmann: über Thea von Harbou

Nach ihrer Emigration 1939 lebte Hilde Guttmann in London. Erst 1952 kam es zu einem erneuten - brieflichen - Kontakt mit ihrem ehemaligen „Frauchen“ - von diesem initiiert:

Thea von Harbou an Hilde Guttmann, Berlin o.J.

Hilde Guttmann an Thea von Harbou, London, 28.7.1952

(Das Material stellte uns weitgehend Lore Prasch zur Verfügung, Autorin/Redakteurin einer (Fernseh-)Dokumentation über Thea von Harbou, ausgestrahlt in der ARD in den 1990er Jahren)

29.5.11

Metropolis@Girolamo

In dem Beitrag Metropolis fängt an… habe ich darauf hingewiesen, welche intramedialen Bezüge in der Desertus-Episode des Romans Metropolis (1926) von Thea von Harbou stecken: Denn der Mönch Desertus ist ein Wiedergänger des Fra Giuliano aus Harbous Erzählung „Die Eroberung von Orioli“ in dem Band Die Masken des Todes (1915). Diese Episode nun kann man noch genauer, nämlich intermedial konturieren, da sich die Autorin für 'ihren Mönch' eine in der zeitgenössischen Literatur um 1900 populäre historische Figur zum Vorbild genommen hat: Hinter dem fanatischen, asketischen und hässlichen Fra Giuliano bzw. Desertus, der in 'seinem jeweiligen Dom' durch Bußpredigten die Menschen aufwiegelt, steht sehr deutlich Girolamo Savonarola. Als naheliegendes literarisches Vorbild für die Gestaltung der historischen Figur (1452-1498) erachte ich Thomas Manns Theaterstück Fiorenza (1906) (vgl. zu dem Stück Frizen 2001, S. 311-314; siehe auch Manns Erzählung „Gladius Dei“ aus dem Jahr 1902; vgl. zu Savonarola ausführlich Forasseco 2008).

Dieser m.W. bisher übersehene Verweis auf die historische und literarische Figur Girolamo Savonarola als Vorbild für 'den Mönch von Metropolis' fügt sich ein in den überhaupt sehr weiten intermedialen Bezugsrahmen des multimedialen Projektes Metropolis, wie er von Jürgen Müller und Joern Hetebruegge beispielsweise für das Spektrum der Hochkunst aufgezeigt wurde (genannt seien nur Die Apokalypse Dürers, Boschs Triptychon Der Garten der Lüste oder Bruegels Turmbau zu Babel).

Und die Desertus-Episode findet sich jetzt (bzw. fand sich immer) auch im Film Metropolis (1927): In der restaurierten Fassung sind zwei Einstellungen zu sehen, in denen der fieberkranke Freder Fredersen von dem predigenden Mönch fantasiert, der die Maske des Schmalen (Fritz Rasp) trägt. Diese Einstellungen, die an sich ins apokalyptische Bild der Transformation der ‚großen Hure‘ Metropolis passen, erweitern jedoch zudem die Interpretationspalette um die widersprüchliche Nuance „des übermenschlichen Charismas des die Massen bezaubernden Führers“ (Forasseco 2008, X). Von daher stellt sich die Frage: Von wem träumt Freder da eigentlich?

Primärliteratur:

Harbou, Thea von: Die Masken des Todes. 7 Geschichten in einer. Stuttgart u. Berlin: Cotta 1915.

Harbou, Thea von: Metropolis. Roman. Berlin: Scherl 1926.

Mann, Thomas: Fiorenza: Berlin: Fischer 1906.

Mann, Thomas: „Gladius Dei“. In: Projekt Guteberg. [EA 1902]

Sekundärliteratur:

Forasacco, Denis: Girolamo Savonarola in der deutschen Dichtung um 1900. Zwischen fiktivem Archetypus und Projektionsfigur der Krise. Hamburg: Kovač 2008. (Studien zur Germanistik. 26.)

Frizen, Werner: Thomas Mann und das Christentum. In: Thomas-Mann-Handbuch. Hrsg. v. Helmut Koopmann. 3. aktualis. Aufl. Stuttgart: Kröner 2001. S. [307]-326.

Kagelmann, Andre: Der Krieg und die Frau. Thea von Harbous Erzählwerk zum Ersten Weltkrieg: Kassel: Media-Net: 2009.

Keiner, Reinhold: Thea von Harbou und der deutsche Film bis 1933. Hildesheim u. a.: Olms ²1991. (Studien zur Filmgeschichte. 2.)

Müller, Jürgen u. Joern Hetebruegge: „Metropolis“ als Menetekel der Moderne. In: Architektur wie sie im Buche steht. Fiktive Bauten und Städte in der Literatur. Hrsg. V. Winfried Nerdinger. In Zus. M. Hilde Strobl u.a. München 2006. S. 187-199.

13.5.11

METROPOLIS fängt an...

In diesen Tagen läuft die vollständigste Version des Klassikers Metropolis in den deutschen Kinos an, die seit der Uraufführung vor 84 Jahren zu sehen war. – Doch während alle Welt auf diese ‚Ausgabe allerletzter Hand‘ schaut, richtet unser interdisziplinärer Blog noch einmal sein Augenmerk auf die Anfänge des Werkes.

Und diese Anfänge reichen weit vor das erste Treatment des Films zurück, in eine Zeit, in der Thea von Harbou noch nicht für den Film schrieb, sondern sich hauptsächlich als patriotische Kriegsschriftstellerin verdingte: 1915 legte sie dem Publikum jedoch die zyklische Rahmenerzählung Die Masken des Todes vor, die sich von der Tagesaktualität der Kriegsereignisse weit entfernte. Darin findet sich eine Erzählung mit dem Titel „Die Eroberung von Orioli“, die bereits einen wichtigen Motivkomplex von Metropolis enthält. Mehr zu dieser Erzählung erfahren Sie in dem nachfolgenden Ausschnitt aus meiner Dissertation Der Krieg und die Frau. Thea von Harbous Erzählwerk zum Ersten Weltkrieg.

27.2.11

Die künstliche Frau bei … Thea von Harbou

Eine Diplomarbeit von Iris Gassenbauer an der Universität Wien aus dem Jahr 2010 beschäftigt sich in einem Kapitel auch mit der künstlichen Frau, der Maschinenhexe Maria, in dem Film METROPOLIS. Iris Gassenbauer: „Ziel dieser Arbeit ist es, Gründe für das Erschaffen und das Scheitern der künstlichen Frau in den behandelten Primärwerken zu finden und zu diskutieren und somit einen Beitrag zur Forschung um frühere Sciencefiction und die literarische Verarbeitung der Erschaffung künstlicher Menschen zu leisten.“

Die Diplomarbeit liegt als PDF hier zum Download bereit!

6.11.10

Ein wahnsinniger Doktor ...!

von Dr. Andre Kagelmann

In Kürze erscheint Norbert Jacques’ Dr. Mabuses letztes Spiel. Roman eines Dämons als viertes Hörbuch in der Reihe Filme zum Hören. Das Hörbuch erzählt u. a. die Geschichte einer langen Reise, aber auch von einem Psychiater mit überhitzten Sinnen, einem Testament, Cholerabazillen und der blonden Lara …



1932 endete die Arbeits- und Lebensgemeinschaft von Fritz Lang und Thea von Harbou mit dem Film DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE, dessen Grundlage das unveröffentlichte Romanmanuskript Dr. Mabuses letztes Spiel … war. Die bekannte Fortsetzung des zweiteiligen Stummfilms Dr. MABUSE, DER SPIELER (1922) überzeugte sowohl inhaltlich durch eine klare und spannende Handlungsführung als auch formal, insbesondere durch einen innovativen Einsatz der damals noch jungen Tontechnik. Die Geschichte der psychopathologischen „Herrschaft des Verbrechens“ wurde jedoch von den Nazis zensiert; insofern stellte das Werk eine Wegmarke für beide Filmschaffenden dar, die sie durchaus unterschiedlich deuteten ...

Die Fortsetzung von Norbert Jacques’ Erfolgsroman Dr. Mabuse, der Spieler (1921), die erst 1950 unter dem Titel Dr. Mabuses letztes Spiel. Roman eines Dämons erschien, hat eine merkwürdige Entstehungsgeschichte: Nach dem großen Erfolg von Buch und Film einigten sich Jacques und Harbou darauf, dass Harbou die Fortsetzung des Romans schreiben sollte. Dieser Entscheidung lag die Überlegung zugrunde, dass sie als bekannte Filmschaffende insbesondere in Amerika wohl einen größeren finanziellen Erfolg erzielen würde. – Harbou schrieb diesen Roman allerdings nie und Jacques konnte sein wohl bereits 1931 vollendetes Werk Das Testament des Dr. Mabuse erst 1950 und unter neuem Titel verlegen.

Zur Erinnerung: Die Geschichte des Meisterverbrechers …

Im Jahr 1922 gelingt es dem heroischen Staatsanwalt von Wenk mit Hilfe der Gräfin Told, dem Meisterverbrecher Dr. Mabuse ein jähes Ende zu setzen: In der temporeichen Schlusssequenz von Norbert Jacques’ Erfolgsroman Dr. Mabuse, der Spieler stürzt der Großverbrecher aus seinem Flugzeug in den vermeintlich sicheren Tod. In dem Nachfolgewerk Dr. Mabuses letztes Spiel. Roman eines Dämons liegt die Herrschaft des Verbrechers bereits ein knappes Jahrzehnt zurück, die Öffentlichkeit hält Mabuse für tot. Nur ein ganz kleiner Kreis von Eingeweihten weiß, dass Dr. Mabuse den Absturz überlebte, allerdings körperlich und seelisch gebrochen. Er vegetiert nun als „lebendiger Leichnam“ in der Berliner Privatklinik des berühmten Psychiaters Prof. Dr. Born vor sich hin … doch die Herrschaft des Verbrechens geht weiter!

22.10.10

Geschlechterrollenbilder in METROPOLIS

Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Wien setzt sich Gabriele Auferbauer mit dem Thema Geschlechterrollenbilder in Thea von Harbous Roman Metropolis auseinander. Ausgehend von der allgemeinen Grundthese der sozialen (Re-)Konstruktion von Geschlecht geht sie dabei der Fragestellung nach, welche Frauen- und Männerbilder in dem literarischen Werk Metropolis repräsentiert werden und welche Geschlechterkonzepte diese implizieren, was mittels einer kritischen Lektüre und Analyse des Textes dargelegt bzw. transparent gemacht wird.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Arbeit, verfasst von Gabriele Auferbauer.

8.10.10

Dr. Mabuse lebt … - Film 5!

Abschließend noch einige Informationen über den Autor des Romans, Norbert Jacques. Sehen und hören Sie den letzten Teil des Mabuse-Vortrags von Andre Kagelmann, gehalten am 23. August im "Kölner Filmhaus".



Weitere Informationen über den Meisterverbrecher finden Sie hier:
http://www.herrschaft-des-verbrechens.de/

1.10.10

Dr. Mabuse lebt … - Film 4!

Auf dem Weg nach Eitopomar – ausgerüstet mit der modernsten Technik der damaligen Zeit! Sehen und hören Sie den vierten Teil des Mabuse-Vortrages von Andre Kagelmann, gehalten am 23. August im "Kölner Filmhaus".



Weitere Informationen über den Meisterverbrecher finden Sie hier:
http://www.herrschaft-des-verbrechens.de/

24.9.10

Dr. Mabuse lebt … - Film 3!

Sehen und hören Sie im dritten Teil des Mabuse-Vortrages von Andre Kagelmann, gehalten am 23. August im "Kölner Filmhaus", vom Zweikampf zwischen dem Doktor und seinem Gegenspieler, dem Staatsanwalt von Wenk. Dieser Staatsanwalt ist ein Mann der Tat ...!



Weitere Informationen über den Meisterverbrecher finden Sie hier:
http://www.herrschaft-des-verbrechens.de/

16.9.10

Dr. Mabuse lebt … - Film 2!

... und der Aufruhr in Deutschland geht weiter! Wie Dr. Mabuse weiter vorgeht, dies erklärt Andre Kagelmann im Teil 2 seines Vortrages im "Kölner Filmhaus" vom 23.08.2010!

Weitere Informationen über den Meisterverbrecher finden Sie hier:
http://www.herrschaft-des-verbrechens.de/

10.9.10

Dr. Mabuse lebt ...!

Aufruhr in Deutschland! Die Querelen um den Atomausstieg, der Eklat um Tilo Sarrazin, die Proteste gegen Stuttgart 21, Erika Steinbachs Kabinettsgefechte, die Auseinandersetzungen um die Wehrpflicht – dies alles trägt nur eine Handschrift: Dr. Mabuse, der tot geglaubte Meisterverbrecher, streckt seine mächtige Hand aus nach den Menschen unserer Zeit, beginnt sein perfides Spiel von neuem!

Wie genau er dies anstellt, erklärt Andre Kagelmann im Thea von Harbou-Videoblog, frei nach einem Vortrag im „Kölner Filmhaus“ vom 23.8.2010. Sehen Sie hier den Film Nr. 1 - vier weitere Filme des Vortrags folgen!



Weitere Informationen über den Meisterverbrecher finden Sie hier:

6.7.10

Der Krieg und die Frau

Nun produziert - ein Filmtrailer für das Buch "Der Krieg und die Frau. Thea von Harbous Erzählwerk zum Ersten Weltkrieg", Autor: Andre Kagelmann:

26.6.10

Vier Männer - eine gemeinsame Mission!

Mit Das indische Grabmal, dem dreimal verfilmten Erfolgsroman Thea von Harbous startete die Hörbuchreihe Filme zum Hören im Verlag MEDIA Net-Edition, die darauf zielt, die literarischen Werke, die hinter populären Filmklassikern stehen, in Form eines neuen Mediums wieder in den Blick zu nehmen beziehungsweise diesen erneut Gehör zu verschaffen.
Eine kurzer Filmtrailer über das Hörbuch und dessen Produktion ist nun auch bei YouTube zu sehen:

31.5.10

Eine "Niederlößnitzer Perle!"

Nur wenig weiß man bisher über die ersten 18 Lebensjahre von Thea von Harbou: über ihre Kindheit in Tauperlitz bei Hof, wo sie 1888 geboren wurde und wo ihr Vater als Gutsherr eine große Landwirtschaft betrieb, die er aber aus wirtschaftlichen Gründen Anfang der 1890er-Jahre aufgab. Über den Umzug der Familie in die Sächsische Schweiz, in das kleine Landgut ‚Vogelgesang‘ in die Nähe der Stadt Pirna, und von dort wenig später nach Niederlößnitz (heute Radebeul), auf die Hohe Straße 9, die heutige Hohe Straße 37. Hier traf die Familie vermutlich 1895/96 ein.

Im Adressbuch der Lößnitzgemeinden von 1897 steht als Besitzer des Hauses in der Hohe Straße 9 Theodor von Harbou, Versicherungsoberinspektor. Im Haus wohnten anfangs auch die Eltern von Clotilde von Harbou, die einige schöne große Zimmer im Hochparterre hatten sowie ein junger Engländer als Pensionär, der sich in der deutschen Sprache vervollkommnen sollte. Sein Vater zahlte eine hohe Pension, sodass sich die Familie von Harbou finanziell wieder recht gut stand – zumindest in diesen Jahren!

In Niederlößnitz besuchte Thea von Harbou das Luisenstift, verließ aber bereits 1902, als noch 13-jährige, die Schule ohne staatlichen Abschluss. In Folge wurde sie, die Hochbegabte, von ihrer Mutter und vor allem ihrer Großmutter, der Tochter des Erziehers der Prinzen von Sachsen-Weimar, zuhause weiter unterrichtet und erzogen sowie für ihr späteres gesellschaftliches Leben vorbereitet.

(Weitere Informationen enthält der Artikel von Bertram Kazmirowski: Begabt, gefeiert und vergessen: Eine Erinnerung an Thea von Harbou anlässlich ihres 50. Todestages am 1. Juli 2004, abgedruckt in der Monatsschrift Vorschau und Rückblick, Nr 7, 2004. Das Foto vom Haus verdanken wir Herrn Klaus Hübner, vermittelt durch Dr. Lothar Günther, Berlin)

11.5.10

Dr. Mabuse zum Hören

Einer der bekanntesten Filme der 1920er Jahre ist Dr. Mabuse, der Spieler. Der aufwändig produzierte, zweiteilige Stummfilm von Thea von Harbou, die das Manuskript schrieb, und ihrem damaligen Arbeits- und Lebenspartner Fritz Lang, dem Regisseur, feierte große Erfolge. Auch deshalb, weil er die actionreiche und unterhaltsame Verbrecherjagd quer durch Deutschland mit gesellschaftskritischen Momenten verband. Doch nicht nur Harbous und Langs Werk ist eindrucksvoll, sondern auch dessen literarische Vorlage, der gleichnamige Roman von Norbert Jacques.
Davon kann man sich nun in einer achteinhalbstündigen Lesung überzeugen. Der (Kölner) Schauspieler und Sprecher Volker Niederfahrenhorst liest Dr. Mabuse, der Spieler und er folgt dem ungekürzten Text der 1921 im Ullstein-Verlag erschienenen Erstausgabe des Romans von Norbert Jacques – hier bei einer Lesung im Mai 2010 bei der „9. HörGut Berlin“ in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte:

video

Das Hörbuch Dr. Mabuse, der Spieler ist als Nr. 3 der Hörbuchreihe Filme zum Hören im Verlag MEDIA Net-Edition erschienen. Ein Bestellformular für das Hörbuch (ISBN 978-3-939988-05-2, 7 Audio-CDs, Gesamtspielzeit: 8 Stunden 31 Minuten) finden Sie hier!

3.4.10

Neue METROPOLIS-Bühnenversion

Thea von Harbous und Fritz Langs Kultwerk METROPOLIS als Bühnenadaption, im Grazer Schauspielhaus. Weitere Informationen finden Sie u. a. hier sowie natürlich auch beim Theater direkt!

10.3.10

DAS BUCH FÜRS OHR: Gruselding

Das Hörbuch DAS INDISCHE GRABMAL (ISBN: 978-3-939988-01-4) erschien als Nr. 1 der Hörbuchreihe Filme zum Hören, die von dem Verlag MEDIA Net-Edition produziert und von Andre Kagelmann und Reinhold Keiner herausgegeben wird. Viel Lob für den Sprecher, Rudolf Marnitz, enthält eine Besprechung des Hörbuches, erschienen in der WELT und hier online einsehbar:

Produziert wurde dieses „Große Hörkino“ in den Berliner SDM-Studios. Weitere Informationen über das Hörbuch fnden Sie in diesem Weblog u. a. hier!